Glückwunsch an die Gewinner!

publikumspreis_oldenburg_princess_jpeg

Herzlichen Glückwunsch an Karsten Dahlem! Die Zuschauer_innen verleihen den Publikumspreis „Bester Kurzfilm“ an seinen Kurzfilm PRINCESS. 👏👑💄

Der Publikumspreis wurde beim 8. Queer Film Festival Oldenburg zum zweiten Mal vergeben, ist mit 600 Euro 💶 dotiert und wird vom Kulturbüro der Stadt Oldenburg gefördert.

PRINCESS ist bei aug&ohr medien im Progamm. Mehr Infos unter: http://augohr.de/catalogue/princess

Die Kurzfilme der Reihe „Best of shorts – Die besten Kurzfilme“ wurden vom Publikum bewertet (nach Schulnoten von 1 (beste Note) bis 5 (schlechteste Note)):

Princess 1,53
Dusk 1,81
Min homosyster 1,99
Etage X 2,07
Mama weiß es am besten 2,24
Headspace 2,31
Filip 2,41
The night cleaner 2,69
Taste of love 3,07
Apollon 3,35
Queer heroes 3,72


filmpreis_niedersachsen_arianna_jpeg

Zum ersten Mal wurde von einer Jury der Queere Filmpreis Niedersachsen vergeben! Nicht ahnend, dass das Bundesverfassungsgericht ein paar Tage später eine historische Entscheidung treffen würde, entschied sich die Jury für den Film ARIANNA von Carlo Lavagna.

Der Queere Filmpreis Niedersachsen ist mit einer Projektförderung von 5.000 Euro verbunden, die für den nächsten LGBTIQA-Film des Regisseurs verwendet werden kann.

Dass die sexuelle und geschlechtliche Vielfalt im Kino ankommt, hat zwei Voraussetzungen: Filmschaffende müssen die aktuellen Themen queerer Menschen aufgreifen. Und engagierte Menschen müssen dafür sorgen, dass diese Filme den Weg ins Kino finden. Der Queere Filmpreis Niedersachsen soll zukünftig beide Aspekte stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken. Das QNN (Queeres Netzwerk Niedersachsen) setzt damit eine Empfehlung des Berichts „Gemeinsam für Vielfalt* in Niedersachsen“ um. Damit verbunden ist die Hoffnung, dass sowohl die Filmproduktion als auch die Programmgestaltung der Kinos sich ihrer Verantwortung bewusster werden.

Gerade bei der Programmgestaltung braucht es noch viel ehrenamtliches Engagement, damit spannende und anregende LSBTI*-Filme zusammengetragen und in Filmreihen gezeigt werden können. Die sexuelle und geschlechtliche Vielfalt muss jedoch selbstverständliches Anliegen werden für alle Menschen, die mit dem Film zu tun haben. Mit dem Queeren Filmpreis Niedersachsen schaffen wir ein Instrument, diejenigen zu ehren, die diese Aufgabe schon heute in besonders gelungener Form umsetzen.

ARIANNA BY CARLO LAVAGNA from RING FILM on Vimeo.

 

MV5BMTA1NDg4OTEyOTFeQTJeQWpwZ15BbWU4MDY0MDA0NTYx._V1_UY1200_CR105,0,630,1200_AL_

Advertisements

Programm des 8. QFFOL 2017

Vielfaltskampagne_Headline_cmyk
Gefördert aus Mitteln des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung.

 



Queere Kinovielfalt im Cine k!

Wie immer in der ersten Novemberwoche, in diesem Jahr vom 2. bis 6., präsentieren wir euch frische Spielfilme und Dokumentationen mit unterschiedlich queeren Inhalten und Schwerpunkten.

Neben Altbewährtem (wie der gemischten Kurzfilmnacht am Samstag um 20:45 Uhr) gibt es noch Junges (wir vergeben durch Unterstützung der Stadt Oldenburg zum zweiten Mal einen mit 600 Euro dotierten Kurzfilmpreis nach eurer Publikumswahl) und zusätzlich Einzigartiges: denn erstmals wird in einem kleinen Festakt der „Queere Filmpreis Niedersachsen“ verliehen und zwar 2017 in Oldenburg.

Ein weiteres Highlight des Festivals ist die Doku „Homøe“, ein Abschlussfilm Masterstudium Fernsehjournalismus über drei schwule und transgender Geflüchtete in Deutschland. Hierzu veranstalten wir im Anschluss ein Publikumsgespräch mit mehreren Gästen, u.a. Regisseur Bin Chen und Mitarbeiter der Aids-Hilfe Hannover und Betroffener Anmar Thamer Abbas.

Wir freuen uns auf Euch und wünschen Euch ganz viel Spaß im Kino!

Euer QFFOL-Team


Schaue dir hier das Programmheft des 8. QFFOL an!

Eine Übersicht über das ganze Programm gibt es auch auf der Website des Cine k. Bitte hier entlang.


Logo Kulturbüro
Das Queer Film Festival Oldenburg und der Publikumspreis „Bester Kurzfilm“ werden durch das Kulturbüro der Stadt Oldenburg gefördert.

Grußwort von Oberbürgermeister Jürgen Krogmann

Krogmann_Hibbeler
Oberbürgermeister Jürgen Krogmann (Foto: Markus Hibbeler)

In Oldenburg setzten sich Lesben, Schwule und Transgender von Beginn an gemeinsam

für mehr Akzeptanz und gleiche Rechte ein.

Das Queer Film Festival lädt dieses Jahr zum achten Mal sein Publikum dazu ein, sich selbst in Menschen, die nicht heterosexuell leben und lieben, einzufühlen. Diese Anliegen unterstützen wir 2017 erneut, auch indem wir die Verleihung des Publikumspreises ermöglichen.

Ich danke der Filmgruppe RollenWechsel des Oldenburger Na Und e.V. für ihr Engagement. Sie bereichert mit der jährlichen Filmreihe das Oldenburger Filmangebot und leistet damit einen wertvollen künstlerischen Beitrag für ein diskriminierungsfreies Miteinander in unserer Stadt.

Wie vielfältig queeres Leben ist, zeigen die aktuell ausgewählten Dokumentar- und Spielfilme aus sieben Ländern, jenseits der Klischees aus den Traumfabriken Hollywoods.

Allen Gästen wünsche ich bewegende und unterhaltsame Stunden im Kinosessel.

Jürgen Krogmann
Oberbürgermeister


Kampagne-MS-QNN_Logo_rgb_Web

Verleihung des 1. Queeren Filmpreises Niedersachsen

Dass die sexuelle und geschlechtliche Vielfalt im Kino ankommt, hat zwei Voraussetzungen: Filmschaffende müssen die aktuellen Themen queerer Menschen aufgreifen. Und engagierte Menschen müssen dafür sorgen, dass diese Filme den Weg ins Kino finden. Der Queere Filmpreis Niedersachsen soll zukünftig beide Aspekte stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken. Das QNN (Queeres Netzwerk Niedersachsen) setzt damit eine Empfehlung des Berichts „Gemeinsam für Vielfalt* in Niedersachsen“ um. Damit verbunden ist die Hoffnung, dass sowohl die Filmproduktion als auch die Programmgestaltung der Kinos sich ihrer Verantwortung bewusster werden. Gerade bei der Programmgestaltung braucht es noch viel ehrenamtliches Engagement, damit spannende und anregende LSBTI*-Filme zusammengetragen und in Filmreihen gezeigt werden können. Die sexuelle und geschlechtliche Vielfalt muss jedoch selbstverständliches Anliegen werden für alle Menschen, die mit dem Film zu tun haben. Mit dem Queeren Filmpreis Niedersachsen schaffen wir ein Instrument, diejenigen zu ehren, die diese Aufgabe schon heute in besonders gelungener Form umsetzen.

Grußworte:

Dr. Hans-Joachim Heuer (Abteilungsleiter für Migration und Generationen im Nds. Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung)

Christine Wolff (Bürgermeisterin der Stadt Oldenburg)

Vielfaltskampagne_Headline_cmyk

Gefördert aus Mitteln des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung.


Das Programm in Übersicht

Do 2.11. | 20 Uhr | Cine k | Handsome devil | OmdU (Wir zeigen mit deutschen UT!)| mit Sektempfang zur Eröffnung
kinokarten_kaufen

Coming Out-Filme gibt es viele. Aber nicht viele schaffen es wie dieser, Spannung, Humor und Sozialkritik miteinander zu verbinden. Wenn der schüchterne, gehänselte Ned und der Vorzeigesportler Conor in einem rugby-begeisterten irischen Internat aufeinandertreffen, scheinen Konflikte unausweichlich – noch dazu, wenn sich im Lehrerkollegium gleiche Spannungen ergeben. Der Film wurde in Irland und in den USA mit Preisen ausgezeichnet.

Dublin Film Critics Circle Awards 2017: Auszeichnung als Bester irischer Spielfilm


Fr 3.11. | 18 Uhr | Cine k | Real boy | OmdU (Wir zeigen mit deutschen UT!)
kinokarten_kaufen

REAL BOY ist eine intime Coming of Age Geschichte über Bennett Wallace, einen 19-jährigen Transmann, auf der Reise, seine Stimme zu finden. Während er Höhen und Tiefen seines jungen Erwachsenseins durchlebt, versucht er die Liebe und das Verständnis seiner Mutter, die Bedenken über die Geschlechtsangleichung ihres Sohnes hat, zu gewinnen. Auf seinem Weg knüpft Bennett eine starke Freundschaft mit seinem Idol Joe Stevens, einem gefeierten Trans Musiker.

“Bennett Wallace, a trans teenager facing heartaches and joys … is charming, funny and insightful throughout.”
Chicago Tribune


Fr 3.11. | 19:30 Uhr | Cine k | Siebzehn
kinokarten_kaufen

Ein Internat in Niederösterreich, kurz vor den Sommerferien. Alle sind siebzehn. Auch Paula, eine Externe. Paula macht sich Gedanken. Sie liebt Französisch und sie liebt Charlotte – heimlich natürlich. Die ist mit Michael zusammen, doch so still wie leidenschaftlich träumt sie von Paula. Die Initiative ergreift schließlich der etwas freakige Tim, und Mobberin Lilli wandelt sich Paula gegenüber zur provokanten Verführerin. Paula muss sich entscheiden: folgt sie ihren eigenen Gefühlen oder denen der anderen? Ein wirklich wunderschöner Film über die Sensiblen in der Klasse und die Intensität der ersten Vorstellungen von Liebe.

Max Uphüls Preis für Bester Film und Beste Nachwuchsschauspielerin

Jurybegründung: »Sensibel und entschlossen inszeniert, erzählt dieser wunderbare Film von der ersten oder auch der zweiten Liebe, tiefen Sehnsüchten, der inneren Unsicherheit und der Suche nach der eigenen Identität. Es ist überaus erstaunlich, dass man diese wiederkehrenden Geschichten vom Erwachsenwerden so erfrischend und emotional mitreißend neu erfinden kann.«


Fr 3.11. | 20:45 Uhr | Cine k | Queen of Ireland | OmdU (Wir zeigen mit deutschen UT!)
kinokarten_kaufen

Irlands Stimme für Akzeptanz und Homoehe. Großartige Doku über Irlands wichtigste und eloquenteste Drag-Queen, die auch beim Homoehe-Referendum in vorderster Reihe stand. Der Film ist nicht nur ein persönliches und sehr unterhaltsames Porträt, sondern zugleich ein Dokument über den Wandel in der irischen Gesellschaft. Immerhin spielte Rory alias Panti eine nicht unwesentliche Rolle darin. Und wer sie erlebt, versteht, warum sie seit 20 Jahren so beliebt ist.

»Dies ist solch ein freudiger Film, der es so verdient, vom Rest der Welt gesehen zu werden.«
volle 10 Sterne von Queerguru


Fr 3.11. | 21:30 Uhr | Cine k | Arianna | OmdU (Wir zeigen mit deutschen UT!)
kinokarten_kaufen

Lavagnas feinfühliger Spielfilm über Intersexualität stellt die 19-jährige Arianna in den Mittelpunkt, die mit drei Jahren operiert wurde und deren körperliche Entwicklung nun weit von den anderen gleichaltrigen junger Frauen entfernt ist. Als ihr das bewusst wird, versucht sie, ihre Lage zu verstehen. Der Film greift Fragen nach einer Gender-Identität abseits der gängigen Normen, nach der Entscheidungsbefugnis der Eltern und deren Informationspflicht auf.


Sa 4.11. | 18 Uhr | Cine k | Homøe – Auf der Suche nach Geborgenheit| deutsche Fassung (teilweise deutsche UT) | im Anschluss Publikumsgespräch
kinokarten_kaufen

Hinweis: Wir zeigen den Film mit Untertiteln!

In Westdeutschland startet der schwule Geflüchtete Javid aus Aserbaidschan eine Kampagne für LGBTI*-Rechte, nachdem er einen Selbstmordversuch in der Flüchtlingsunterkunft überlebt hat. Gleichzeitig zieht Boris aus Russland im Süden Deutschlands in die erste deutsche Unterkunft für LGBTI-Geflüchtete, aber er leidet wegen des komplizierten Asylverfahrens an Depressionen. Und im Norden ermutigt die sich als trans* identifizierende Melissa aus Syrien andere Ayslbewerber*innen auf ihre eigene, künstlerische Weise…

»Auf die besonderen Bedürfnisse von LSBTIQ-Geflüchteten wurde weder bei der Unterbringung noch beim weiteren Asylprozess eingegangen. Es ist dennoch ermutigend zu sehen, dass sich ein bisschen was tut – auch wenn vieles aus der LSBTIQ-Gemeinschaft selbst heraus entsteht.«
Homochrom

Wir freuen uns, 4 Gäste für ein Publikumsgespräch im Anschluss an den Film begrüßen zu dürfen, mit denen wir gemeinsam über die Situation von Queeren Geflüchteten in Deutschland sprechen können:


Sa 4.11. | 20:15 Uhr | Cine k | Upon the shadow | OmeU (mit englischen UT)
kinokarten_kaufen

In den Wirren des arabischen Frühlings in Tunesien zeigt der Dokumentarfilm UPON THE SHADOW das Leben und den Alltag von Amina Sboui, einer ehemaligen Femen-Aktivistin. Sie stellt ihre Wohnung für vier queere Freund*innen zur Verfügung, die von ihrer Familie und der Gesellschaft verstoßen wurden. Die Doku macht deutlich, wie viel persönlicher Mut erforderlich ist, gegen Sexismus, häusliche und sexualisierte Gewalt, Kriminalisierung von Homosexualität und Transfeindlichkeit vom Mikrokosmos der WG aus aufzubegehren.


Sa 4.11. | 20:45 Uhr | Cine k | Best of shorts – Die besten Kurzfilme | dF, OmdU, OmeU
mit Sektempfang | Wahl des Publikumspreises „Bester Kurzfilm“ durch Euch!
kinokarten_kaufen
12524.org

Wir zeigen die besten queeren Kurzfilme der Jahre 2016 und 2017 mit einer bunten Mischung aus amüsanten oder nachdenklich ma¬chenden Filmen. Außerdem vergeben wir durch Unterstützung des Kulturbüros der Stadt Oldenburg zum zweiten Mal einen mit 600 Euro dotierten Kurzfilmpreis nach eurer Publikumswahl.

Im Anschluss an die Kurzfilme wählt Ihr bei einem Glas Sekt den besten Streifen für den Publikumspreis „Bester Kurzfilm“ aus.

Freut euch auf eine spannende Mischung neuer, zum Teil preisge¬krönter Kurzfilme mit lesbischer, schwuler und Trans*thematik!


Sa 4.11. | 22 Uhr | Cine k | Femme brutal | deutsche Fassung
kinokarten_kaufen

Ohne den Bühnenraum je ganz zu verlassen, übersetzt FEMME BRUTAL die in der Burlesque Show aufgeworfenen Fragen zu Identität, Körper und der Lust am Schauen ins Kino. Im Film wird das Backstage zur Bühne. Die glamourösen Bilder der Show stehen gleichwertig neben entwaffnender Ehrlichkeit, Selbstironie und Offenheit der Protagonist*innen, die dem Publikum Einblicke in ihre unterschiedlichen Hintergründe und „(Lebens-)Performances“ geben.


So 5.11. | 18 Uhr | Cine k | A million happy nows | OmdU (Wir zeigen mit deutschen UT!)
kinokarten_kaufen

Nach mehr als 20 erfolgreichen Jahren als Soapstar beschließt die Hauptdarstellerin Lainey Allen, aus dem Showbusiness auszusteigen. Gerade an die Küste umgezogen, kommen einige Veränderungen in Laineys Persönlichkeit zum Vorschein. Als sie sogar von einer Joggingrunde nicht mehr nach Hause findet, drängt ihre Lebenspartnerin Eva auf einen Besuch beim Arzt. Alle Zukunftspläne stürzen zusammen, da früh einsetzendes Alzheimer diagnostiziert wird. Der Film begleitet die beiden auf ihrem Weg, sich selbst und das, was sie einander bedeuten, neu zu definieren.

Auszeichnung als bester Debütfilm in San Diego und Los Angeles.


So 5.11. | 19 Uhr | Cine k | Ein Weg
kinokarten_kaufen

Liebesbeziehungen sind eine vielseitige Angelegenheit. Ein Weg erzählt von der Liebe zweier Männer; von all den Jahren zwischen dem ersten Kuss und heute; von Glück und Stress; von Erwartungen und Rückblenden; von der Tischlerwerkstatt in einer hessischen Kleinstadt und der Ferienwohnung an der Ostsee: eine behutsame Annäherung an die Spuren einer langen Beziehung.

»Chris Miera erzählt von ganz normalen Menschen in ganz normalen Situationen und in einem ganz normalen Miteinander … ein starkes Stück verdichteten Beziehungsalltags«
kino-zeit.de


So 5.11. | 20 Uhr | Cine k | Small talk | OmeU (Wir zeigen mit englischen UT)
kinokarten_kaufen

Der Versuch einer Tochter, durch das ihr unerträgliche Schweigen der (lesbischen) Mutter hindurch Kontakt aufzunehmen – zu ihrer gemeinsamen Vergangenheit, zur Frage, ob ihr, der Mutter, die Liebhaberinnen mehr bedeut(et)en als ihre Töchter, die unter häuslicher Gewalt in einer Zwangsehe geboren wurden. Ob ihr bewusst ist, dass Atempausen für die Mutter sexualisierte Gewalt an der Tochter bedeuteten. Gleichzeitig eine lebendige Zeichnung der sich wandelnden Lebenssituation von Frauen dreier Generationen in Taiwan.

Small Talk gewann den Berlinale Teddy Award für Besten Dokumentarfilm

Jurybegründung: “Small Talk” is the director’s courageous portrayal of her family story, which gives the audience an inside look at a culture we might not be familiar with. This powerful documentary manages to be of universal significance and extremely intimate at the same time.

Wir suchen Dich als Orga-Kraft!

Stellenausschreibung als pdf-Datei

Na Und e.V. in Kooperation mit Queeres  Netzwerk Niedersachsen e.V.

vergibt 2017 im Rahmen der Kampagne
„Für sexuelle und geschlechtliche Vielfalt in Niedersachsen“ den Queeren Filmpreis Niedersachsen im Rahmen des 8. Queer Film Festivals Oldenburg

Für Aufgaben in der Vorbereitung und Durchführung dieser Veranstaltung wird ein Honorarvertrag über 2.000,00 € vergeben, der bei Bedarf auch als geringfügiges Arbeitsverhältnis ‚(‚Minjob) in diesem Umfang von August bis Dezember 2017 umgesetzt werden kann. Angesetzt wird ein Stundenumfang von ca. 125 h.

Im Rahmen des Vertragsverhältnisses sollen folgende Aufgaben übernommen werden:

  • Beschaffung von Material zu den für das Festival in Frage kommenden Filmen (August)
  • Entwicklung des Öffentlichkeitsmaterials nach den Vorgaben sowie mit den Beiträgen des RollenWechsel-Teams, Na Und und QNN, Überwachung der Produktion (August – September)
  • Organisation d. Verteilung des Öffentlichkeitsmaterials und Pressearbeit zum Festival und Filmpreis (September – November)
  • Organisation des Empfangs für die Preisverleihung (Einholung von Angeboten, technische Durchführung) (September – Dezember) einschließlich der Einladungen zur Preisverleihung (Gäste, Geehrte, Jury etc.)
  • Information zur und Organisation der Abstimmung der Jury des Filmpreises (September)
  • Unterstützung des RollenWechsel-Teams bei der Durchführung des Queer Film Festivals (Einladung und Protokollführung der Sitzungen des RollenWechsel-Teams für das Festival und die Preisverleihung August – Dezember)
  • Planung und Bewirtschaftung der Ausgaben aller Aktivitäten und Vorbereitung des Verwendungsnachweises (August – Dezember)

Günstig sind Selbstständigkeit sowie Erfahrung in Schriftverkehr, Telefon und Office-Anwendungen (Word u. Excel). Daneben wünschen wir uns Teamgeist, Stressresistenz und Interesse an Film und Kino.

Bewerbungen bitte bis 8.8.17 ausschließlich als E-Mail an: post@rollenwechsel.net  (Bitte keine Dateien über 1 MB)

Kampagne-MS-QNN_Logo_rgb_Web

 

Logo_Ministerium_gefördert_rgb

DANKE für das tolle Festival :) Wir sehen uns im nächsten Jahr!

Publikumspreis „Bester Kurzfilm“ geht an „Die Hochzeitspolizei“

award

Das Publikum der „Best of shorts – Die besten Kurzfilme“ vergab den Publikumspreis „Bester Kurzfilm“ an „Die Hochzeitspolizei“ von Rogier Hardeman.

Der Preis wurde dieses Jahr zum ersten Mal beim Queer Film Festival Oldenburg vergeben, ist mit 600 Euro dotiert und wird vom Kulturbüro der Stadt Oldenburg gefördert.

Das Publikum konnte insgesamt acht Kurzfilme nach Schulnoten (1 die beste Note, 5 die schlechteste) bewerten. Hier die Publikumsbewertungen aller Kurzfilme:

Die Hochzeitspolizei  1,59
B.  1,70
Oh be joyful  1,80
Trade queen  2,07
En la azotea  2,39
The little deputy  2,46
Rose  2,75
Floating melon  3,16

diehochzeitspolizeistill3___00
Gewinner des Publikumspreises „Bester Kurzfilm“: Die Hochzeitspolizei von Rogier Hardeman (Link zur Website)

 

 

Jules Herrmann und Godehard Giese stellten „Liebmann“ vor

Hauptdarsteller Godehard Giese (rechts) und Regisseurin Jules Herrmann (2. v. r.) stellen ihren Film dem Oldenburger Cine k-Publikum vor. V. l.: Stefan Caspers (QFFOL), Wolfgang Bruch (Cine k) und Wilhelm Büttemeyer (QFFOL)

bj7a9573__002
v.l.: Stefan Caspers (QFFOL), Wolfgang Bruch (Cine k), Wilhelm Büttemeyer (QFFOL), Jules Herrmann (Regie) und Godehard Giese (Hauptrolle)

 

 

Lucie Veith vom Intersexuelle Menschen e.V. war zu Gast!

Danke an Lucie Veith vom Verein für intersexuelle Menschen, Landesverband Niedersachsen für das sehr informative und persönliche Publikumsgespräch.

www.im-ev.de

14976886_1146185828822371_966010039527519245_o
v.l.: Susanne Schelinski (QFFOL), Lucie Veith (IM e.V.) und Stefan Caspers (QFFOL)

 

 

 

 

 

.

Das 7. QFFOL startet am 3.11. im Cine k!

Trailer, Tickets und weitere Infos gibt’s unter:
www.cine-k.de

 

Vielen lieben Dank an Inga Wolter, die heute (4.11.) in der NWZ einen tollen Artikel über unser Festival geschrieben hat! Lest den Artikel online.

 

Aktuelle Programmänderungen:

Am Fr 4. November:

quandona17ans06-key-0-2000-0-1125-crop
Being 17

Der Film „Heimliche Küsse“ fällt leider aus. Als Ersatz zeigen wir „Being 17“.

Infos, Trailer und Tickets hier.

 

kathrin
Kathrin Schmidt-Bäumler

Am So 7. November:
Kerstin Polte (Regie) und Dagmar Jäger (Idee) können leider nicht zum Publikumsgespräch kommen. Als Alternative konnten wir Kathrin Schmidt-Bäumler (Bild links) gewinnen, die im größten Frauenblasorchester der Welt Fagott spielt. Wir freuen uns auf interessante und spannenden Einblicke und Geschichten!

Infos, Trailer und Tickets hier.

 

 

 

 

 

1

2

3

4

5

6

7

8

9

10

11

12

Call for entries 2016

The 7. Queer Film Festival Oldenburg starts in the beginning of November.

Send us a online screener link of your queer long or short film.

E-Mail: post [at] rollenwechsel.net

Please include the necessary press materials with your entry, such as photos and a short description (Synopsis).

There is no entry fee.

Here are the results for BEST OF SHORTS

1. Beyond the mirror’s gaze 1,38
2. Red dress 1,59
3. Spoken in jest 1,67
4. Golden 1,82
5. The first session 1,90
6. Shot 2,23
7. Bill, please 2,36
Technical difficulties in intimacy 2,36
8. Waschküchenstimmung 2,44
9. Lost and found 2,49
10. Le piment 2,77
11. Have you ever seen 3,49
12. No face 3,95

Bewertet wurde mit Schulnoten (1 ist die beste Note, 5 die schlechteste). Wir danken allen 39 Bewerter_Innen fürs Ausfüllen der Bewertungsbögen.

the_mirrors_gaze_bewertungreddress_bewertung
spokeninjest_bewertunggolden_bewertungthefirstsession_bewertung.jpgshot_bewertungbill_please_bewertungtechnicaldifficultiesinintimacy_bewertungWaschküchenstimmung_bewertung.jpglostandfound_bewertung.jpg
lepiment_bewertung.jpg
haveyoueverseen-bewertung.jpg
noface_bewertung.jpg

Eintrittspreise

Ihr könnt die Karten auch online unter http://www.cine-k.de kaufen!

Einzelkarte: 8 Euro  |  ermäßigt*: 6,50 Euro

4er-Karte: (7 Euro/Karte): 28 Euro

Einzelkarte Jugendliche bis 18 Jahre: 5,50 Euro

* Studierende, Schwerbehinderte, EhrenamtspassinhaberInnen, OldenburgpassinhaberInnen, InhaberInnen der NDR Kultur Karte, Wohngeldberechtigte

Die Karten erhalten Sie an der Kasse im Eingangsbereich der Kulturetage. Zudem können Sie im Tages- und Wochenprogramm sowie auf der Website des Cine k in der Veranstaltungsansicht Karten durch Klick auf das Ticketsymbol reservieren und kaufen. Reservierte Karten müssen spätestens 30 Minuten vor Veranstaltungsbeginn abgeholt werden. Die Kinokasse erreichen Sie zu den Öffnungszeiten der Kulturetage (Montag bis Freitag 10 bis 14 Uhr und 16 bis 19 Uhr) sowie immer eine halbe Stunde vor Veranstaltungsbeginn.

Telefonische Reservierung bitte Mo.– Fr. von 10 – 14 Uhr und 16 – 19 Uhr unter: 0441 924 800

Das Cine k ist mit einem Fahrstuhl zu erreichen.

6. Queer Film Festival Oldenburg 2015 >> Programm

WILLKOMMEN ZUM 6. QFFOL!

Unser kleines Queer Film Festival macht queere Lebensweisen in ihrer ganzen Vielfalt sichtbar. Das frisch renovierte Wohlfühlkino Cine k ist dafür der beste Ort. Besondere Highlights sind die Publikumsgespräche: Die Regisseurin Julia C. Kaiser erzählt von ihrem Crowdfunding-Film DAS FLOSS; und dass in Sachen Homo-Rechte noch viel zu tun ist, berichtet uns eine der kenianischen Macherinnen von STORIES OF OUR LIVES, Dr. Njoki Ngumi. Wir sind gespannt! Freut euch außerdem auf Kaffee & Kuchen, Sektempfänge und die diesjährigen besten queeren Kurzfilme.

Wir freuen uns auf euch und sehen uns im Cine k!
Euer QFFOL-Team


QUEEN OF AMSTERDAM  

Do 19.11. | 20:00 Uhr | Cine k | mit Sektempfang
Karten online bestellen

Zur Eröffnung des 6. QFFOL zeigen wir den holländischen Überraschungshit.

Queen2

Bertie (Alex Klaasen aus „Matterhorn“) ist nicht nur der Travestie-Star der Drag-Queen-Bar Chez Nous, sondern unterstützt auch den alternden Adje (John Leddy) dabei, diese zu führen. Mit vielen Stammgästen hat sich eine enge Freundschaft entwickelt, die Bertie auch mal gegen übergriffige Barbesucher beschützen. Als Adje mit einem Herzinfarkt im Krankenhaus landet, entdecken Berties Freunde ein klaffendes Finanzloch in der Buchhaltung der Bar. De Beer (Jack Wouterse), der Betreiber der Heterokneipe nebenan, reibt sich bereits die Hände, weil er sein Etablissement schon lange erweitern will. Noch weiß De Beer ja nicht, dass sein Sohn in einen von Berties Freunden verliebt ist. Und als dann auch Berties Vater Helmer (Peter Faber, „Die Brücke von Arnheim“) nach langer Haftstrafe im Chez Nous aufkreuzt, plant Bertie mit seinen Freunden einen Coup: während des Cannel Pride wollen sie kostbare Juwelen stehlen, um das Chez Nous in einer Versteigerung zurückzukaufen. (Text: homochrom)

niederländisches Original mit deutschen Untertiteln | Komödie | von Tim Oliehoek | Niederlande 2013 | 101 Min. | mit Alex Klaasen, Tina de Bruin, Thomas Acda, Achmed Akkabi, Frederik Brom

Wir zeigen den Film mit deutschen Untertiteln!


TWO 4 ONE

Fr 20.11. | 18:30 Uhr | Cine k
Karten online bestellen

Der kanadische Film greift auf unterhaltende Weise die Frage der Identität von Transsexuellen auf.

Adam (Crawford) and Miriam (Snieckus) Pre-Insemination

Miriam (Naomi Snieckus) und Julia (Andrea Menard) wünschen sich ein Kind. Deshalb hilft der Transmann Adam (Gavin Crawford), der die Operation noch vor sich hat, seiner Ex-Freundin Miriam bei der künstlichen Befruchtung. Doch dann stellt sich heraus, dass er durch ein Missgeschick ebenfalls schwanger geworden ist. Ein schwangerer Mann? Lassen sich Selbstverständnis, Geschlechterrolle und biologischer Zustand noch miteinander vereinbaren? Was die Gynäkologin überrascht, erfreut die enttäuschte Mutter, die sich doch noch Hoffnung auf ein Enkelkind machen kann.

“’Two 4 One‘ is a funny and touching, sensitively handled and well-acted film.“ Michael D. Reid, Times-Colonist

englisches Original mit deutschen Untertiteln | dramatische Komödie | von Maureen Bradley | Kanada 2014 | 80 Min. | mit Gavin Crawford, Naomi Snieckus, Gabrielle Rose, Andrea Menard, Matt Baram

Wir zeigen den Film mit deutschen Untertiteln!


DAS FLOSS

Fr 20.11. | 20 Uhr | Cine k | Publikumsgespräch mit Regisseurin Julia C. Kaiser & Sektempfang
Karten online bestellen

Frisches Berliner Independent-Kino. Regisseurin Julia C. Kaiser ist anwesend. Mit Sektempfang!

DasFloss4_start

Katha und Jana wollen heiraten und mittels eines Samenspenders ein Kind bekommen. Doch vor ihnen steht ein denkwürdiger Junggesellinnenabschied: Während Jana bei ihrer Party die penetrante Vorgängerin von Katha trifft, feiert Katha mit fünf Männern auf einem Floß. Unter den Typen: der zukünftige Samenspender Momo, den Katha eigentlich gar nicht kennenlernen wollte. In der durch Crowdfunding finanzierten Tragikkomödie stürzt Regisseurin Julia C. Kaiser ihre beiden Heldinnen in ein Wechselbad der Gefühle. Das authentische Spiel der Darsteller und das imposante Setting tun ihr Übriges. (Text: zitty Berlin)

Publikumsgespräch mit Schauspieler Christian Natter!  

christian_natter2
Geboren 1987. Filme: Feuchtgebiete (2013), Über den Tag hinaus (aka Jetzt!) (2014), Nele in Berlin (2014), Himmel aus Stein (2014). Theater: Rheinsberg: Ein Bilderbuch für Verliebte von Kurt Tucholsky (2013-2015), Wer ist die Waffe, Wo ist der Feind (2014), Sex Patent (2013), Die Pforten der Liebe (2012-2013), Ansichten eines Clowns (2012-2014), Lear (2009-2012), Proserpina (2009-2010). Werbung: Nivea (2015), Deutsche Bahn (2015), Google (2014), Merci (2014), S.Oliver (2013)
www.christiannatter.de

deutsche Fassung | Tragikkomödie | von Julia C. Kaiser | Deutschland 2013 | 86 Min. | mit Julia Becker, Anna König, Christian Natter, Till Butterbach, Nina Bernards, Jakob Renger, Rhon Diels


STORIES OF OUR LIVES

Sa 21.11. | 18 Uhr | Cine k | Skype-Publikumsgespräch mit Dr. Njoki Ngumi (NEST)
Karten online bestellen

 

Trotz Aufführverbot in Kenia: die mutigen Filmemacher_Innen erobern weltweit die Festivals im Sturm.

Publikumspreis (Schulnote 1,54), Filmfest homochrom Köln/Dortmund 2015
Bester Film, Lesbisch Schwule Filmtage Hamburg 2015

SOOL_Still_01

Mehrere Monate zogen Mitglieder des multidisziplinären Kunst-Kollektives NEST durch Kenia und sammelten Geschichten von jungen LGBTI* Menschen, von ihren Erfahrungen und ihrem Alltag in dem noch sehr homophoben Land. Aus unzähligen anonymen Interviews entwickelten sie fünf Kurzfilme, die einen Überblick über die gegenwärtige Situation der sexuell marginalisierten Jugendlichen liefern. In kurzen, schnörkellosen Szenen, klaren, poetischen Schwarz-Weiß-Bildern inszenierte Jim Chuchu die Episoden, die so unterschiedliche Themen wie Selbstfindung, Zwangsheterosexualisierung und Akzeptanz behandeln, eines jedoch gemeinsam haben: Alle erzählen von Liebe und der Angst davor, diese öffentlich zu leben. Eine Angst, die immer wieder zu der Frage führt, ob es besser ist, sich zu verstecken und Kenia zu verlassen oder zu bleiben und offen für sexuelle Vielfalt zu kämpfen. Die NEST-Mitglieder bleiben!

Skype-Publikumsgespräch mit Dr. Njoki Ngumi (NEST)

Njoki_Ngumi

Health care giver, live theater moderator, speaker, TV-enthusiast and Head of Outreach at the NEST.
www.thisisthenest.com
twitter.com/njokingumi

englisches/swahilisches Original mit deutschen Untertiteln | von Jim Chuchu | Kenia 2014 | 62 Min. | mit Kelly Gichohi, Janice Mugo, Jimmy Wanjala, Tim Mutungi, Paul Ogola, Mugambi Nthiga, Rose Njenga, Allan Weku

Wir zeigen den Film mit deutschen Untertiteln!


BEST OF SHORTS

Sa 21.11. | 20 Uhr | Cine k | mit Sektempfang
Karten online bestellen

 

Wie bei den erfolgreichen Vorführungen der letzten Jahre, zeigen wir im Kurzfilmprogramm die Highlights des Jahres. Im Anschluss wählt ihr bei einem Glas Sekt den besten Kurzfilm des Festivals.

NoFace_3

Freut euch auf eine spannende Mischung neuer, zum Teil preisgekrönter Kurzfilme mit lesbischer, schwuler und Transthematik.
13 Kurzfilme, ca. 90 Min. (teils dF, teils OmdU)

 

Kurzfilmliste:

  • Beyond the mirror’s gaze | von Iris Moore | Kanada 2012
  • Have you ever seen | von Sarolta Szabo | Ungarn 2014
  • Spoken in jest (Entre broma y broma) | von Rolando Trevino | Mexiko 2015
  • Shot | von Ganesh Matkari | Indien 2014
  • Waschküchenstimmung | von Sebastian Jansen | Deutschland 2014
  • Technical difficulties of intimacy | von Joel Moffett | USA 2015
  • Golden | von Kai Stänicke | Deutschland 2014
  • Lost and found | von Lior Haen & Nizan Lotem | Israel 2015
  • Le piment | von Patrick Aubert | Kanada 2014
  • Red dress | von Salome Sagaradze | Georgien 2014
  • Bill, please! | Jessica Han | Kanada 2011
  • No face | von Daniel Kulle | Deutschland 2014
  • The first session | von Ryan Logan | USA 2015

REGARDING SUSAN SONTAG

Sa 21.11. | 22:15 Uhr | Cine k
Karten online bestellen

 

„All my work says `be serious, be passionate, wake up!`“

regarding-susan-sontag-1024

Der Film ist eine intime und nuancierte Entdeckungsreise in das Leben einer der einflussreichsten und provokativsten Denkerinnen des 20. Jahrhunderts. Mit leidenschaftlichem Engagement wurde Susan Sontag eines der wichtigsten literarischen, politischen und feministischen Symbole ihrer Generation. Die Regisseurin Kates erkundet Sontags Leben durch eindrucksvolle experimentelle Bilder, Aussagen von Freunden, Familie, Kollegen und ihre eigenen Worte, gelesen von Patricia Clarkson. Regarding Susan Sontag bietet einen faszinierenden Blick auf die Kulturkritikerin, deren Werke über Fotografie, Krieg, Krankheit und Terrorismus noch immer aktuell sind. Das Publikum erhält die Möglichkeit, Sontag zu sehen, während sie die Welt untersucht.

„She was the indispensable voice of moral responsibility, perceptual clarity, passionate advocacy…social justice. Sontag took it as a given that our duty as sentient beings is to rescue the world.” Gary Indiana

englisches Original mit deutschen Untertiteln | Doku | von Nancy Kates | USA 2014 | 100 Min.

Wir zeigen den Film mit deutschen Untertiteln!

Wir danken dem U.S. Generalkonsulat Hamburg für die Unterstützung!

Flag Print U.S. Consulate General Hamburg


THE SUMMER OF SANGAILE

So 22.11. | 16:30 Uhr | Cine k | ab 15:30 Uhr Kaffee & Kuchen
Karten online bestellen

 

Ein Must See: Litauens Beitrag zur 88. Verleihung der Oscars (Bester fremdsprachiger Film)

sangaile

Tanzende Loopings und Pirouetten von Kunstfliegern elektrisieren die 17-jährige Sangaile. Aber sie hat Höhenangst und könnte sich nie in ein Cockpit setzen. Schweigsam und verschlossen verbringt sie den Sommer auf dem Land in der Ferienvilla ihrer Eltern und besucht so oft wie möglich die nahe gelegenen Flugshows. Dort begegnet sie Auste, die mit beeindruckender Selbstbestimmung und Phantasie ihren Alltag gestaltet. Austes offensive Unbefangenheit fasziniert Sangaile. Gemeinsam probieren die beiden Mädchen alles aus, was das Landleben zu bieten hat. Schnell kommen sie sich dabei näher. Als Sangaile Auste schließlich ihr intimstes Geheimnis entdecken lässt, empfindet sie eine ungewohnte Geborgenheit, aus der sie den Mut schöpft, ein erstes Mal zu fliegen. In schwerelosen, lichtdurchfluteten Kinobildern fügt Alanté Kavaïté die isolierten Gefühlswelten zweier gegensätzlicher Mädchen zum Universum einer jungen Liebe. Einfühlsam und mit sinnlicher Intensität erzählt sie von tiefer Nähe, leidenschaftlicher Hingabe und labilen Kollisionen, von Verletztheit und Selbstvertrauen. (Text: Berlinale)

litauisches Original mit deutschen Untertiteln | von Alanté Kavaïté | Litauen/Frankreich/Niederlande 2015 | 88 Min. | mit Julija Steponaitytė, Aistė Diržiūtė, Jūratė Sodytė, Martynas Budraitis, Laurynas Jurgelis, Nelė Savičenko

Wir zeigen den Film mit deutschen Untertiteln!


FASSBINDER – LIEBEN OHNE ZU FORDERN

So 22.11. | 18:15 Uhr | Cine k
Karten online bestellen

 

Zum 70. Geburtstag eines der größten Filmemacher Deutschlands zeigen wir eine großartige Doku.

RWF og Christian Braad Thomsen. Foto_Dino Raymond Hansen

Der dänische Filmregisseur und -historiker Christian Braad Thomsen greift auf Gespräche zurück, die er in den 70er Jahren mit Rainer Werner Fassbinder und dessen Mutter Lilo führte. Im Mittelpunkt steht ein langes, in Cannes nach erschöpfenden Dreharbeiten geführtes Interview, das sich überraschenderweise durch besondere Klarheit auszeichnet. Ergänzend kommen neuere Gespräche mit Personen hinzu, die zu Fassbinders engstem Kreis gehörten. Außerdem werden die wichtigsten Stichwörter passend durch kurze Szenen aus Fassbinders Filmen illustriert. So gelingt es Braad Thomsen, Fassbinder vor den Augen des Zuschauers als überzeugende Persönlichkeit, reflektierten Filmtheoretiker und beeindruckenden Regisseur erstehen zu lassen, der auch heute noch zur Auseinandersetzung herausfordert.

„Der in sieben Kapiteln aufgeteilte Film ist eine erhellende intime und bewegende Hommage, die von der anhaltenden Aktualität von Mensch und Werk zeugt: Gerade heute fordern sie zur ästhetischen, kreativen und kritischen Auseinandersetzungen und auch zu Reibungen heraus.“ tip, Berlin

deutsche Fassung | Doku | von Christian Braad Thomsen | Dänemark 2015 | 109 Min. | mit Rainer Werner Fassbinder, Irm Hermann, Harry Baer, Andrea Schober, Lilo Pempeit, Margit Carstensen


NACHTHELLE

So 22.11. | 20:15 Uhr | Cine k
Karten online bestellen

 

Mit einem stark besetzten und mitreißenden Werk lassen wir das 6. QFFOL ausklingen.

vlnr: Marc (Kai Ivo Baulitz), Bernd (Benno Fürmann), Anna (Anna Grisebach), Stefan (Vladimir Burlakov)
vlnr: Marc (Kai Ivo Baulitz), Bernd (Benno Fürmann), Anna (Anna Grisebach), Stefan (Vladimir Burlakov)

Es verspricht, ein idyllisch-sentimentales Wochenende zu werden. – Die Liebespaare Anna und Stefan und Bernd und Marc treffen sich in ihrer alten Heimat. Der expandierende Kohletagebau, der bald Dorf, Wiesen und Wälder verschlucken wird, hat den Ort entvölkert. Die alte Schule ist verfallen, die Toten auf dem Friedhof wurden exhumiert und dennoch genießen die vier ihre Zeit in der todgeweihten Gegend und schwelgen in Erinnerungen. Doch eine alte Schuld drängt sich vehement in Annas Bewusstsein. Der Ort ihrer Jugend hat eine bedrohliche Wirkung auf sie: Sie wird von Alpträumen heimgesucht, etwas Unheimliches drängt an die Oberfläche, während sich haushohe Fördermaschinen unaufhörlich näher graben. Damit nicht genug, fühlt sich Stefan von der offenen Beziehung der beiden Männer angezogen, was sich Marc zunutze macht, um mit Annas angeschlagener Psyche zu spielen.

Die sonst so souveräne Anna muss erfahren, wie ihr erst das gut strukturierte Leben und dann der Freund entgleiten – und sie muss lernen, dass einzig die Konfrontation mit den Dämonen ihrer Vergangenheit einen Ausweg bietet.

deutsche Fassung | Drama | von Florian Gottschick | Deutschland 2014 | 83 Min. | mit Anna Grisebach, Benno Fürmann, Vladimir Burlakov, Kai Ivo Baulitz, Gudrun Ritter, Michael Gwisdek


SponsorInnen* und KooperationsparterInnen*. Wir sagen Danke!

Gefördert aus Mitteln des Niedersächsischen Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung in Zusammenarbeit mit dem Queeren Netzwerk Niedersachsen (QNN)

NDS2007V_Logo_RGB

Druck

schwuref_logo002website_rw

neuesLogo_png

naund_logo_300dpi

logo_medienbüro

cine_k_Logo_neu_klein_website


Wir danken dem U.S. Generalkonsulat Hamburg für die Unterstützung!

Flag Print U.S. Consulate General Hamburg


Wir danken Kashish – Mumbai International Queer Film Festival für die kostenlosen Zurverfügungstellung des Kurzfilmes SHOT.

Kashish MIQFFlogo


Queer Film Festival Oldenburg ist

QUEERSCOPE-Logo_Vollfarbe_member-of_5